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Geschichte: Ältestes natürliches Grenzmal unserer Region; wahrscheinlich
schon seit der Grenzabmachung zwischen dem Markgrafen Diepold II. vom
Nordgau und den böhmischen Herzögen um 1109 als „unverrückbarer
Grenzpunkt“.
Einmeißelungen:
18N13 – anfangs des 19. Jhdts. führten französische Ingenieuroffiziere
in der Oberpfalz weiträumige strategische Vermessungsarbeiten durch.
Das napoleonische „N“ steht für den französischen
Kaiser Napoleon, der nach der Völkerschlacht bei Leipzig im Herbst
1813 auf der Flucht nach Westen hier gerastet haben soll. 1844 – im Zuge der Verhandlungen zum Wiener Vertrag zwischen Bayern und Böhmen/Österreich war um Neualbenreuth der Grenzverlauf neu festzulegen. Im Herbst 1844 hat eine beiderseitige Grenz-Kommission den Abschnitt begangen und ausgepflockt.
Kleeblatt – das eingemeißelte Rundkreuz wird als Kleeblatt
gedeutet, welches ein Symbol von Kaiserin Marie Theresia gewesen sein
soll.
9/2 – heute gültiger „Grenzmarkstein Nr. 2“ zwischen
den Steinen 9 und 10
D/B – Abkürzung für Bayern und Deutschland Pfeile – Die beiden Pfeile zeigen den weiteren Verlauf der Grenzlinie nach.
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