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Egerländer

Fachwerkbauten

 

Weitere Sehenswürdigkeiten
Grenzlandturm
Schloss Hardeck
Sägewerk und Wasserrad
Sagenbrunnen
Egerländer Fachwerk

 

 
Enge Bande zum Egerland zeigen 
die Egerländer Fachwerkbauten, 
die diesseits und jenseits 
der Grenze zu finden sind.

 

 

Der typische Egerländer Vierseithof:

  • Wohnstallhaus und Wirtschaftsgebäude bilden eine Einheit.

  • Von der Haustüre ging es in den Flur mit zentraler Feuerstelle und dann, zweckmäßig, rechts in den Wohnbereich und links in den Stall. Mensch und Tier lebten unter einem Dach.

  • Ein ringsum geschlossener Komplex, der nur durch ein Hoftor betreten werden konnte.

  • Im Innenhof befand sich der Misthaufen, je größer er war, desto mehr Vieh stand im Stall und ein Taubenhaus als Wohlstands-symbol.

Fachwerk

  • Skelettkonstruktion

  • Reizvoll durch optischen Gegensatz des dunklen Holzes mit den hell geputzten Gefachen.
    Die Gefache haben keine statische Funktion, sind raumabschlie-ßend, wärmedämmend und passen sich hervorragend den witterungsbedingten Bewegungen des Holzes an.

  • Die Intensivierung des Holztones bekam man früher durch Tränken mit Ochsenblut, das gleichzeitig das Holz sehr haltbar und wetterfest machte.

  • Die Fenster sind klein und durch Sprossen unterteilt.

  • Steile, langgezogene Dächer mit roten Biberschwanzziegeln.

  • Unterschiedliche Farben sind regions- und zeitabhängig.

Symbole und Bräuche

  • Anbringen von Holzkreuzen an der Giebelseite (Giebel kommt von Gabel, der natürlichen Astgabel, die früher als Firstsäule diente), die Böses vom Haus fernhalten sollten.

  • In Nischen im Giebel und über gemauerten Torbögen gab es hölzerne Figuren, vornehmlich den Hl. Florian (Schutz vor Brand und Blitz).

  • Sonnentore, Symbol der Sonnenstrahlen in den Hoftoren für Glück, langes Leben und Hoferben.

  • Verschiedene Symbole im Fachwerk (Klick)