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Enge Bande zum Egerland zeigen
die Egerländer Fachwerkbauten,
die diesseits und jenseits
der Grenze zu finden sind.
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Der typische Egerländer Vierseithof:
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Wohnstallhaus und Wirtschaftsgebäude bilden eine Einheit.
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Von der Haustüre ging es in den Flur mit zentraler Feuerstelle
und dann, zweckmäßig, rechts
in den Wohnbereich und links in den Stall.
Mensch und Tier lebten unter einem Dach.
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Ein ringsum geschlossener Komplex, der nur durch ein Hoftor betreten
werden konnte.
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Im Innenhof befand sich der Misthaufen, je größer er war,
desto mehr Vieh stand im Stall
und ein Taubenhaus als Wohlstands-symbol.
Fachwerk
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Skelettkonstruktion
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Reizvoll durch optischen Gegensatz des dunklen Holzes mit den hell geputzten
Gefachen.
Die Gefache haben keine statische Funktion, sind raumabschlie-ßend,
wärmedämmend
und passen sich hervorragend den witterungsbedingten Bewegungen des Holzes
an.
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Die Intensivierung des Holztones bekam man früher durch Tränken
mit Ochsenblut, das
gleichzeitig das Holz sehr haltbar und wetterfest machte.
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Die Fenster sind klein und durch Sprossen unterteilt.
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Steile, langgezogene Dächer mit roten Biberschwanzziegeln.
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Unterschiedliche Farben sind regions- und zeitabhängig.
Symbole und
Bräuche
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Anbringen von Holzkreuzen an der Giebelseite (Giebel kommt von Gabel,
der natürlichen
Astgabel, die früher als Firstsäule diente), die Böses
vom Haus fernhalten sollten.
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In Nischen im Giebel und über gemauerten Torbögen gab es hölzerne
Figuren, vornehmlich
den Hl. Florian (Schutz vor Brand und Blitz).
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Sonnentore, Symbol der Sonnenstrahlen in den Hoftoren für Glück, langes
Leben und Hoferben.
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Verschiedene Symbole im Fachwerk
(Klick)
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