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Maiersreuth gewinnt 2. Platz

Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ in Maiersreuth

Mit Pauken und Trompeten wurde die Bewertungskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ in Maiersreuth empfangen, denn gleich zu Beginn spielten einige Nachwuchsmusiker der Blaskapelle Ernestgrün ein Ständchen. Viele Einwohner hatten sich am Feuerwehrhaus versammelt – schließlich wollten alle ihr Dorf gut präsentieren. Tafeln waren aufgestellt mit Informationen zur Geschichte des Ortes, zu Veranstaltungen und Aktivitäten. Ortssprecher Wolfgang Müller begrüßte die Gäste und stellte den Ort vor: 72 Einwohner, 17 bewohnte Häuser, 5 landwirtschaftliche Betriebe und ein Hofladen, ein Wirtshaus und eine Kapelle. Bürgermeister Klaus Meyer betonte bei seiner Begrüßung, dass es sich bei Maiersreuth um kein Pfarrdorf handelt und auch kein Verein dort angesiedelt ist, sondern die Dorfbewohner alles selbst in die Hand nehmen. Die gute Dorfgemeinschaft hat in zahlreichen Arbeitseinsätzen das Dorfbild mit dem Anger geprägt. Viele Wanderwege – darunter der Nurtschweg – führen durch Maiersreuth. Auch die gemeindliche Kläranlage befindet sich dort. Hier begann die Geschichte des Sibyllenbades mit dem medizinischen Badehaus. Die Kommission unter der Leitung von Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege Harald Schlöger bestand aus seiner Kollegin Manuela Pappenberger, dem Kreisbaumeister Klaus Weig, dem Kreisheimatpfleger Robert Schön, dem Plößberger Bürgermeister Lothar Müller, der auch Sprecher der Bürgermeister im Landkreis ist, Florian Preisinger, der Leader-Projekte betreut sowie der stellvertretende Kreisbäuerin Irmgard Zintl und Else Köstler, die beide soziale und landschaftliche Aspekte bewerteten. Nach der Vorstellung begann der Rundgang durch das Dorf. Er führte vom erneuerten Wasserrad über den Hofladen, dann über den Anger mit seiner Streuobstwiese bis zur renovierten Fritschn-Kapelle. Der Bürgermeister erläuterte dabei verschiedene Aspekte, vor allem, was von den Bewohnern  selbst ohne Hilfe geleistet wurde. Harald Schlöger bedankte sich abschließend für die großartige Präsentation. Besonders die Initiativen der Kinder, die für ein Spielhaus auf der Insel im Muglbach sogar selbst ein Fest im Mai veranstalteten, hatten alle beeindruckt: „Kinder sollen sich mit dem Dorf identifizieren“. Und der Lohn für alle Mühen war am Ende ein toller 2. Platz beim Wettbewerb sowie ein Sonderpreis, der für das Spielhaus verwendet werden soll. (enz)

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